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Donnerstag - Velo, Töffli, Töff, Auto, ÖV, Flugzeug oder sonst was? - Stefanie

Der heutige Einstieg in den Tag gefiel mir besonders gut. Er hob hervor, wie die meisten Studierenden unterwegs sind und welchen Stellenwert die verschiedenen Transportmittel geniessen. Heute das erste Mal nicht mit dem Velo unterwegs - ☺ - gesellte ich mich unter die ÖV-Nutzer und spürte eine Dynamik, die mir das erste Mal auffällt. Ich meinte zu merken, dass man sich gerne für etwas „Nachhaltiges“ einsetzt und dafür einsteht, anstatt der Bequemlichkeit (für mich das Auto) nachzugeben. Gerne wüsste ich, ob die Tendenz zu ÖV als bevorzugtes Transportmittel anhält und würde dies gerne nachverfolgen... Ich persönlich stelle bei mir eine Bevorzugung in Abhängigkeit zur Jahreszeit und auch der Arbeitssituation fest. Im Winter oder auch mit gewissem Arbeitsweg kann ich es mir nicht leisten, immer mit dem Velo zu gehen – oder auch bei Regen. Da wird es mir zu viel. Doch bin ich, wohnhaft in St.Gallen, doch tatsächlich am schnellsten mit dem Velo in Gossau. Mit dem Auto und den ÖV brauche ich doch ein Mü länger... Ein Votum für das Velo ist für mich sicherlich der körperliche Ausgleich und das „Abschalten können“, wohingegen die ÖV den Vorteil haben, dass man noch etwas lesen kann. Deshalb macht es der Mix für mich aus. ☺ Dennoch habe ich zusammen mit meinem Freund ein Auto/ VW-Büssli mit Wechselnummer. Der Vorteil: wir können unsere Eltern auf dem Land problemlos besuchen, gelegentlich viel besser in die Berge fahren (wandern...) und die Ferien verbringen wir irgendwo im Grünen und sicher nicht in 10’000m Höhe. Letzteres kommt bei mir höchst selten vor und darauf achte ich ganz besonders. So viel zum Thema mehr als 1t CO2 pro Jahr...

Donnerstag - Biodiversität - Stefanie

Im Block der Biodiversität stiegen wir mit dem sogenannten „Fischlispiel“ ein, das u.a. das Fischer bzw. die Regeneration der Fischer imitiert. Dabei musste auch die Logik des Spiels/ der Regeneration und dem entsprechenden Gewinn herausgefunden werden. Für unsere Gruppe war es eine sehr amüsante Erfahrung, dieses Phänomen mal zu erleben und zu merken, wovon es abhängt. Ich persönlich hatte etwas Mühe mit dem Gedanken der Gewinnmaximierung, ein wirklich „eingefleischter“ Spieler bin ich wohl nicht. Vermutlich einer der Gründe, weshalb ich Lehrerin und nicht Ökonomin werden will – und natürlich Phil I. ;-) Doch das Spiel machte Spass und ich kann mir ganz gut vorstellen, dass es den SuS ganz anschaulich bewusst macht, wie das Prinzip der Regeneration funktioniert. Die Umsetzung im Klassenzimmer ist meines Erachtens noch zu überdenken, da es für die LP sehr viel zu Organisieren und tun gibt. Auch frage ich mich, ob die dritte Stufe des Spiels für das Verständnis wirklich notwendig ist. Der Vortrag über die Biodiversität war relativ kurz und knackig. Besonders der Einstiegsfilm war sehr informativ und fasste das Thema sehr gut verständlich zusammen. In der Diskussion über die Biodiversität kamen dann vier wesentliche Punkte zum Ausdruck: die Globalisierung, der Landschaftswandel, der Klimawandel und auch die Umweltbelastung. Haben wir die Woche über schon über viele andere Aspekte der Nachhaltigkeit gesprochen, verwunderte es heute niemanden mehr, dass diese vier Punkte enorme Auswirkungen auf die „Lebensvielfalt“ auf der Erde hat. Umso wichtiger fand ich den anschliessenden Hinweis von Herr K. auf zwei Statements auf den Einstiegsplakaten vom Montagmorgen. Zum einen wurde die Biodiversität als anzunehmendes Phänomen abgestempelt, zum anderen wies man auf den Darwinismus hin. Für mich waren beide „billige“ Ausflüchte und Versuche, sich der Verantwortung zu entziehen. Herr K wies uns dann zusätzlich darauf hin, dass der Prozess der Abnahme der Biodiversität durch den Menschen um das 1000 fache beschleunigt wird, eine für mich unerhörte Zahl, der man sich nicht entfliehen soll und kann.