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Freitag - Fazit - Reto

Ich möchte im Folgenden ein kurzes Fazit über die Blockwoche BNE ziehen. Zuerst ein riesiges Kompliment an das Team von Mister BNE Pädi Kunz. Die Organisation war ausgezeichnet und das Programm fand ich sehr abwechslungsreich. Was mir an dieser Woche sehr gut gefallen hat, waren die gemeinsamen Anlässe: Weltkaffee, Stehlunch und das gemeinsame Nachtessen. Bei diesen Anlässen kommt man auch mit Personen von anderen Semestern ins Gespräch. Ebenfalls super fand ich die gemeinsamen Einstiege, die wirklich interessant gestaltet waren. Die einführende Powerpoint von Herrn Kunz hat mich sehr angesprochen. Vor allem die drei Graphen haben mich zum Nachdenken angeregt. Gut fand ich die Schwerpunktthemen, die sehr spannende Themenbereiche anschnitten. Im Speziellen fand ich die Amnesty-International-Veranstaltung, die sehr gute Unterrichtsmaterialien bereitstellten, sehr gut. Auch die Inputs und Facts von Ursi Bamert waren sehr spannend. Was ich hier eventuell noch lässig fände, wäre ein Besuch direkt im Supermarkt. So könnte man alles 1:1 durchgehen und sie könnte ihr grosses Wissen noch besser weitergeben. (Ich weiss aber nicht, ob man das umsetzen kann…) Der Workshop mit dem Eisbärenspiel und der Nachhaltigkeit war ebenfalls spannend, da er von den Mitstudenten durchgeführt wurde und sich spannende Diskussionen entwickelten. Der Wirtschaftsteil war meiner Meinung nach nicht so interessant, obwohl die Dozierende sehr motiviert war und sich viele Gedanken gemacht hat. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber der Funke ist nicht so recht übergesprungen. Der Mittwoch hat sich sehr lange hingezogen, obwohl er sehr abwechslungsreich war. Die Exkursion in die Firma fand ich top. Der Forst-Workshop und die Umweltpädagogin waren hingegen nicht so der Hammer. Was ich etwas schade fand, war am Block Nachhaltigkeit@PHSG, dass man die Ideen nicht so recht entwickeln konnte. Man musste in sehr kurzer Zeit irgendetwas zusammenwürfeln. Hier würde ich mehr Zeit investieren, denn es könnten wirklich nachhaltige Ideen entwickelt werden. Den Vortrag vom PH-Finanzminister fand ich sehr spannend. Da sah man einmal, wie so ein Projekt entsteht und wie mühsam die Umsetzung ist. Ich fand die Auswahl des Films nicht so clever, da schon über 50% der Studierenden den Film mindestens einmal gesehen hat. Diese Super Size Menus kann man in der Zwischenzeit gar nicht mehr kaufen. Der Bezug zur Schweiz und die Aktualität sind meiner Meinung nach bei diesem Film nicht gegeben. Sonst ist die Idee des Filmabends gut. Der Donnerstagnachmittag war endlos. Bei diesem Block würde ich mit BNE II beginnen und mit dem Coop abschliessen. Die Präsentation der Leistungsnachweise würde ich an einem anderen Tag machen. Die Studentenschaft konnte nicht mehr zuhören und die Leistungen der Mitstudenten konnten so nicht recht gewürdigt werden. Die Coop-Leute haben ihre Sache ausgezeichnet gemacht. Es war sehr spannend und die Präsentationen der Lernenden sehr gut vorbereitet. Auch der Coop-Chef hat Red und Antwort gestanden. Chapeau! Ich finde diese Blockwoche sehr sinnvoll und sie hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt. Eventuell könnte man sich auf ein paar wenige Themen konzentrieren, um noch mehr heraus zu holen.

Donnerstag - Die gutaussehende Tanja erklärt den Supermarkt - Reto

Ich habe heute von Selina und Steffi den Auftrag gefasst vom den lässigen Plakatpräsentationen und BNE unterrichten II zu schreiben. Dabei möchte ich mich auf das wunderbare Gewinner Plakat „Tatort Supermarkt“ konzentrieren. Mir war schon bewusst, dass die Supermarkt-Ketten Tricks haben, um uns Kundinnen und Kunden zu beeinflussen und zu mehr Konsum anzuregen. Im Folgenden möchte ich einige Tricks von Supermärkten, die ich mit der sehr sympathischen und gutaussehenden Plakat-Verantwortlichen, Tanja Traber, diskutiert habe, auflisten: Bevor man den Supermarkt betritt, wird man mit einem riesigen Einkaufswagen ausgestattet. Als Konsument fühlt man sich verpflichtet selbigen zu füllen. So wandern Dinge in den Einkaufswagen, die man gar nicht braucht und nicht kaufen wollte. Man betritt den Supermarkt und steht vor einem riesigen, einladenden Gemüse- und Früchtesortiment. Die Kundin oder der Kunde bekommt den Eindruck, dass man direkt in der französischen Provence ist. Die Konsumenten werden zum Schlendern und Verweilen eingeladen. Diese Stimmung wird von sanfter Musik unterstützt. Musik soll den Kundinnen und Kunden ein Gefühl von Glück und Heimat vermitteln. Jetzt noch schnell einige geschnittene Ananas-Stücke aus der Plastikbox. Doch Moment, Die vorgeschnittenen Stücke sind viel teurer als die ganze Frucht. Deshalb lieber selber schneiden. Weiter wird der Laden von einem feinen Duft von frischem Brot, von der hauseigenen Bäckerei, durchzogen. Das Fleisch wird mit rotem Licht beleuchtet, dass es noch „anmächlicher“ und saftiger aussieht und noch mehr gekauft wird. Wieso muss man sich schon wieder bücken, um das billige Lieblingsprodukt in den Einkaufswagen zu „bugsieren“? Ganz einfach: Die teuren Produkte befinden sich auf Augenhöhe von der Kundin oder dem Kunden. So greift man lieber bei den teureren Produkten zu. Doch der Sparfuchs ist sich nicht zu schade sich kurz zu bücken. Wo ist jetzt schon wieder das Mehl? Ah, endlich gefunden! Es ist im hinteren Teil des Ladens. So muss der Kunde für alltägliche Produkte die ganze Ladenfläche ablaufen und stösst dabei auf viele Aktionen. Doch halt Aktionen sind nicht immer billiger! Hat man als Mutter den Wocheneinkauf endlich erledigt, freut man sich, dass man endlich an der Kasse ist. Doch Halt! An der Kasse befindet sich der Schreck einer jeden Hausfrau: Die Quängelware. Dazu zählen Süssigkeiten, Kaugummis, Schokoriegel, etc. Die Wartezeit an der Kasse wird von den Sprösslingen munter genutzt, um noch einen Schleckstängel zu ergattern. Welche Mutter kann schon nein sagen, wenn die Kinder schreien und alle wartenden Leute der Mutter einen schiefen und fragenden Blick zuwerfen? Man sieht mit welchen fiesen Tricks die Lebensmittelläden arbeiten und versuchen die armen Kundinnen und Kunden zu beeinflussen. Zum Schluss möchte ich noch zwei, drei Sätze über das BNE unterrichten II verlieren. Wir haben in unserer schlagkräftigen Kleingruppe darüber diskutiert, dass es sehr viele Lehrmittel zum Thema Nachhaltigkeit gibt. Viele dieser Lehrmittel behandeln zwar die Probleme (Umweltverschmutzung, etc.) doch werden nur in wenigen Lehrmitteln konkrete Lösungsansätze geliefert. Das finden wir etwas schade… Jetzt freue ich mich auf die morgige Podiumsdiskussion und den anschliessenden Ausklang an der Ostschweizerischen Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung, wo man das Gelernte bei Bier und Wurst diskutieren und vertiefen kann. :P