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Mittwoch - Nachhaltigkeit @ PHSG - Selina

Heute Morgen hatten wir uns mit der Nachhaltigkeit an der PHSG beschäftigt. Im Voraus haben wir bereit die Unterlagen erhalten, in welchen alle Massnahmen zur Nachhaltigkeit beschrieben wurden, welche an der PHSG bereits umesetzt wurden. Zusätzlich hat uns Herr Seitz über die wichtigsten nochmals informiert.

Will man nachhaltig handeln, so muss man immer alle Dimensionen betrachten. Es gibt sowohl die ökonomische, die ökologische, die soziale als im Falle der PHSG auch die kulturelle Dimension. Die ökonomische Säule befasst sich mit der Wirtschaftlichkeit und der Finanzierbarkeit eines Projektes. Die ökonomische hingegen interessiert sich für die umweltverträglichkeit der Idee. Der soziale Aspekt untersucht die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Zusätzlich zu den drei herkömmlichen Säulen der Nachhaltigkeit kommt für die PHSG die kulturelle Dimension hinzu. Für die PHSG ist es auch wichtig, Projekte im Bereich der Kulur zu unterstützen, weshalb noch eine vierte Säule gemacht wurde.

Bezüglich der Handlungsstrategien wird zwischen drei verschiedenen Ebenen unterschieden: es gibt die Meta-, die Meso- und die Mikroebene. Die Metaebene umfasst Handlungen auf globaler, nationaler und regionaler Ebene. Die Mesoebene hingegen befasst sich mit Handlungen auf institutioneller Ebene (z.B. einer Schule) und die Mikroebene mit Handlungen im persönlichen Verhalten. Mit Schülerinnen und Schülern sollte man vor allem die Meso- und die Mikroebene ansprechen, weil sie in diesen beiden Ebenen konkret etwas bewirken können und so sehen, dass ihr persönliches Verhalten wichtig ist.

Ich erachte es als sehr wichtig, dass man sich als Lehrperson vorbildlich verhält. Ist man selber verschwenderisch und verhält man sich selber nicht nachhaltig, so kann man dieses Verhalten schlecht von den Schülerinnen und Schülern erwarten. Man sollte beispielsweise nur doppelseitig ausdrucken und keine unnötigen Kopien machen. Es gibt natürlich noch ganz viele andere Bereiche, in welchen wir uns als Lehrperson vorbildlich verhalten sollen, um so eine positive Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler zu haben.

Ich fand die Gruppearbeitsphase, in welcher jede Gruppe konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Nachhaltigkeit an der PHSG machen konnte, sehr gut. Ein Problem ist sicherlich häufig, dass sich der Denkmalschutz und andere „bürokratische“ Instanzen häufig einschalten werden und so viele nachhaltige Veränderungen bremsen oder kaum ermöglichen. Dies muss man sich bewusst sein, doch häufig kann schon auf viel tieferen Ebenen angesetzt werden. Wir haben z.B. in dieser Gruppenarbeitsphase bemerkt, dass in den Räumen häufig kein Altpapierstapel zur Verfügung steht und so viele Studierende überflüssige Blätter in den Abfalleimer werfen. Die Lösung – eine leere Kartonschachtel hinzulegen – wäre sehr einfach und würde bezüglich der Entsorgung sehr viel bringen.

Diese Phase fände ich auch gut zur Umsetzung in einer Oberstufenschule geeignet, denn die Schülerinnen und Schüler sind häufig sehr motiviert, wenn sie merken, dass sie selber etwas bewirken können. Sie sollen dazu motiviert werden, selber „Möglichkeiten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit im eigenen Schulhaus“ oder evtl. auch zu Hause aufzuzeigen. Man muss jedoch darauf achten, dass man gute Vorschläge auch umsetzten wird und diese nicht wieder vergisst.

Ebenfalls sollte man den Schülerinnen und Schülern Zeit geben, über ihr eigenes Verhalten auf der Mikroebene nachzudenken. Die Jugendlichen sollen sich anschliessend selber Ziele setzen, welche sie anschliessend versuchen, zu erreichen. Es bringt häufig nichts, wenn man als Lehrperson vorgibt, was besser gemacht werden soll. Deshalb sollen die Lernenden ihr Verhalten selber reflektieren und anschliessend selbst bestimmen, was sie verbessern wollen und auch können.

8.10.14 21:26

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