Letztes Feedback

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Donnerstag - Die gutaussehende Tanja erklärt den Supermarkt - Reto

Ich habe heute von Selina und Steffi den Auftrag gefasst vom den lässigen Plakatpräsentationen und BNE unterrichten II zu schreiben. Dabei möchte ich mich auf das wunderbare Gewinner Plakat „Tatort Supermarkt“ konzentrieren. Mir war schon bewusst, dass die Supermarkt-Ketten Tricks haben, um uns Kundinnen und Kunden zu beeinflussen und zu mehr Konsum anzuregen. Im Folgenden möchte ich einige Tricks von Supermärkten, die ich mit der sehr sympathischen und gutaussehenden Plakat-Verantwortlichen, Tanja Traber, diskutiert habe, auflisten: Bevor man den Supermarkt betritt, wird man mit einem riesigen Einkaufswagen ausgestattet. Als Konsument fühlt man sich verpflichtet selbigen zu füllen. So wandern Dinge in den Einkaufswagen, die man gar nicht braucht und nicht kaufen wollte. Man betritt den Supermarkt und steht vor einem riesigen, einladenden Gemüse- und Früchtesortiment. Die Kundin oder der Kunde bekommt den Eindruck, dass man direkt in der französischen Provence ist. Die Konsumenten werden zum Schlendern und Verweilen eingeladen. Diese Stimmung wird von sanfter Musik unterstützt. Musik soll den Kundinnen und Kunden ein Gefühl von Glück und Heimat vermitteln. Jetzt noch schnell einige geschnittene Ananas-Stücke aus der Plastikbox. Doch Moment, Die vorgeschnittenen Stücke sind viel teurer als die ganze Frucht. Deshalb lieber selber schneiden. Weiter wird der Laden von einem feinen Duft von frischem Brot, von der hauseigenen Bäckerei, durchzogen. Das Fleisch wird mit rotem Licht beleuchtet, dass es noch „anmächlicher“ und saftiger aussieht und noch mehr gekauft wird. Wieso muss man sich schon wieder bücken, um das billige Lieblingsprodukt in den Einkaufswagen zu „bugsieren“? Ganz einfach: Die teuren Produkte befinden sich auf Augenhöhe von der Kundin oder dem Kunden. So greift man lieber bei den teureren Produkten zu. Doch der Sparfuchs ist sich nicht zu schade sich kurz zu bücken. Wo ist jetzt schon wieder das Mehl? Ah, endlich gefunden! Es ist im hinteren Teil des Ladens. So muss der Kunde für alltägliche Produkte die ganze Ladenfläche ablaufen und stösst dabei auf viele Aktionen. Doch halt Aktionen sind nicht immer billiger! Hat man als Mutter den Wocheneinkauf endlich erledigt, freut man sich, dass man endlich an der Kasse ist. Doch Halt! An der Kasse befindet sich der Schreck einer jeden Hausfrau: Die Quängelware. Dazu zählen Süssigkeiten, Kaugummis, Schokoriegel, etc. Die Wartezeit an der Kasse wird von den Sprösslingen munter genutzt, um noch einen Schleckstängel zu ergattern. Welche Mutter kann schon nein sagen, wenn die Kinder schreien und alle wartenden Leute der Mutter einen schiefen und fragenden Blick zuwerfen? Man sieht mit welchen fiesen Tricks die Lebensmittelläden arbeiten und versuchen die armen Kundinnen und Kunden zu beeinflussen. Zum Schluss möchte ich noch zwei, drei Sätze über das BNE unterrichten II verlieren. Wir haben in unserer schlagkräftigen Kleingruppe darüber diskutiert, dass es sehr viele Lehrmittel zum Thema Nachhaltigkeit gibt. Viele dieser Lehrmittel behandeln zwar die Probleme (Umweltverschmutzung, etc.) doch werden nur in wenigen Lehrmitteln konkrete Lösungsansätze geliefert. Das finden wir etwas schade… Jetzt freue ich mich auf die morgige Podiumsdiskussion und den anschliessenden Ausklang an der Ostschweizerischen Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung, wo man das Gelernte bei Bier und Wurst diskutieren und vertiefen kann. :P

9.10.14 18:28

Letzte Einträge: Freitag - Rückblick - Stefanie

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL